{"id":27559,"date":"2024-12-17T13:14:26","date_gmt":"2024-12-17T12:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/?p=27559"},"modified":"2025-07-18T09:29:19","modified_gmt":"2025-07-18T07:29:19","slug":"neues-projekt-historische-daten-besser-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/?p=27559","title":{"rendered":"Neues Projekt: Historische Daten besser nutzen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27560\" style=\"object-fit:cover;width:300px;height:200px\" srcset=\"https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.bib.uni-mannheim.de\/Aktuelles\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2023-07-15_SP_UniMA_UB_HiRes_020_14441.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die<strong> Universit\u00e4tsbibliothek Mannheim <\/strong>erfasst und digitalisiert gemeinsam mit dem <strong>Leibniz-Institut f\u00fcr Finanz\u00admarkt\u00adforschung (SAFE)<\/strong> deutsche Finanz\u00addaten mit modernen Technologien. Durch das Forschungs\u00adprojekt soll eine neue Datengrundlage geschaffen werden, die zu einem besseren Verst\u00e4ndnis vergangener, gegenw\u00e4rtiger und zuk\u00fcnftiger \u00f6konomischer und gesellschaft\u00adlicher Herausforderungen beitr\u00e4gt. Das Projekt wurde von den Heidelberger und Mainzer Akademien der Wissenschaften eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das deutsche Wirtschafts- und Finanz\u00adsystem hat seit der Gr\u00fcndung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis in die Gegenwart eine Vielzahl massiver Umbr\u00fcche erlebt. Die schwerste Krise der j\u00fcngsten Vergangenheit war die globale Finanz\u00adkrise der Jahre 2007 und 2008, die von der Wissenschaft unter anderem wegen zu kurzfristiger Wirkungs\u00adanalysen nicht vorhergesehen werden konnte. Das nun beginnende Forschungs\u00advorhaben soll diesen Mangel einer digitalen Datengrundlage f\u00fcr die Finanz\u00admarkt\u00adforschung beheben. Ziel ist es, Finanz\u00addaten \u00fcber einen Zeitraum von 150 Jahren zu erschlie\u00dfen und damit eine neue Grundlage f\u00fcr die langfristige empirische Forschung zu schaffen. Zugleich sichert das Projekt bedeutende historische Datenquellen als Bestandteil des kulturellen Erbes.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Universit\u00e4t Mannheim wird das Forschungs\u00adprojekt ma\u00dfgeblich durch die <strong>Universit\u00e4ts\u00adbibliothek Mannheim<\/strong> und den <strong>Lehr\u00adstuhl f\u00fcr Wirtschafts\u00adgeschichte <\/strong>umgesetzt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUm \u00fcber die Darstellung statistischer Korrelationen hinauszugehen und \u00f6konomische Kausalit\u00e4ten zu identifizieren, sind auch in der wirtschafts\u00adhistorischen Forschung mikro\u00ad\u00f6konomische Massendaten von bester Qualit\u00e4t erforderlich\u201c, betont Prof. Dr. Jochen Streb. \u201eDas Akademien\u00adprojekt wird diese Daten f\u00fcr das Universum der deutschen Aktien\u00adgesellschaften bereitstellen und auf dieser Grundlage neue Antworten auf die Fragen nach den Ursachen von Wachstum und Krisen liefern\u201c, so der am Projekt beteiligte Wirtschafts\u00adhistoriker der Universit\u00e4t Mannheim.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitale Technologien f\u00fcr historische Daten<\/strong><br \/><br \/>Die Universit\u00e4ts\u00adbibliothek Mannheim digitalisiert die historischen Finanz\u00addaten und schafft durch deren Trans\u00adformation in maschinenlesebare Formate eine Datenbasis f\u00fcr das Akademie-Projekt. Durch das Verf\u00fcgbarmachen der Daten als \u201eOpen Data\u201c wird au\u00dferdem ein ma\u00dfgeblicher Beitrag zur Verbesserung der Dateninfrastruktur im Bereich der historischen Finanz\u00adforschung, auch \u00fcber das Akademien\u00adprojekt hinaus geleistet. Am Lehr\u00adstuhl f\u00fcr Wirtschafts\u00adgeschichte der Universit\u00e4t Mannheim ist zudem ein Teil\u00adprojekt zum Thema Finanzierung von Innovation im Kaiserreich und in der Zwischenkriegszeit angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Vorhaben wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz sowie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften getragen. Es ist Teil des Akademien\u00adprogramms und wird von der Gemeinsamen Wissenschafts\u00adkonferenz (GWK) gef\u00f6rdert. Das Akademien\u00adprogramm wird seit 1979\/80 von Bund und L\u00e4ndern gemeinsam finanz\u00adiert. Es verfolgt das Ziel, kulturelles Erbe zu sichern und f\u00fcr Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit verf\u00fcgbar zu machen \u2013 zunehmend in digitaler Form.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Universit\u00e4t Mannheim kooperiert in diesem Projekt mit dem Leibniz-Institut f\u00fcr Finanz\u00admarkt\u00adforschung (SAFE), der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, dem IBF \u2013 Institut f\u00fcr Bank- und Finanz\u00adgeschichte und der WHU \u2013 Otto Beisheim School of Management.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"fotocredit\">Foto: SchreiberP\u00f6tter<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Universit\u00e4tsbibliothek Mannheim erfasst und digitalisiert gemeinsam mit dem Leibniz-Institut f\u00fcr Finanz\u00admarkt\u00adforschung (SAFE) deutsche Finanz\u00addaten mit modernen Technologien. 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