UB Mannheim Spitze bei Literaturversorgung der Geisteswissenschaften

Die Literaturversorgung der Mannheimer Universität in den Geisteswissenschaften wurde von Studierenden mit Bestnoten bewertet. Auf einem Spitzenplatz finden Sie die Mannheimer Universitätsbibliothek im CHE-Ranking zur Bibliotheksausstattung für Geisteswissenschaften. Zusammen mit den Bibliotheken in Konstanz, Tübingen und Bielefeld ist die UB Mannheim in jeder der abgefragten Kategorien im „grünen Spitzenbereich“.

che-ranking.jpgUnter dem Titel „Indikator im Blickpunkt: Die Universitätsbibliotheken für Geisteswissenschaften aus Sicht der Studierenden“ startete das Centrum für Hochschulentwicklung im Herbst 2006 eine Umfrage zur Bewertung der Fächer Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften und Psychologie.

An dieser Befragung, deren Ergebnisse seit Oktober 2007 vorliegen, nahmen 21.000 Studierende von Flensburg bis Konstanz teil. Sie bewerteten unter anderem die Ausstattung mit Fachliteratur, den Zugang zur Literatur und die Öffnungszeiten sowie die Online-Dienste ihrer Bibliothek.

Hier geht’s zur Pressemitteilung des CHE

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8 Kommentare zu UB Mannheim Spitze bei Literaturversorgung der Geisteswissenschaften

  1. Sophie Berger sagt:

    Kaum vorstellbar diese Meinungen

  2. Peter sagt:

    @carsten: Ich habe kein social skills. Das mit den eigenen Interessen — gilt das auch für Dich oder ist das an Dir „vorbei gegangen“, dass so eine Regel, wenn man sie aufstellt, allgemeingültig ist und nicht nur für den „Feind“ gilt?
    Was weißt Du schon denen mit den „besseren Bedingungen“? Das ist eher ein Glaubenssatz. Dass es in der Nachkriegszeit, der 68er-Zeit oder den frühen Achtzigern soviel besser war als heute, glaube ich nicht. Schon allein die Tatsache, dass es kein Internet gab, machte das wissenschaftliche Arbeiten damals schwerer als heute. Vorschläge konstruktiver Art sucht man bei dir vergebens.

    @Julia: Das Problem mit der überfüllten Bib kann ich gut nachvollziehen. auch der neue Teil (Mittelbau) ist hoffnungslos überfüllt. Wenn man Literatur aus dem Präsenzbestand braucht, kann man auch nirgenwo anders hin. Sonst hätte ich gesagt, versuche, vorübergehend in andere Räume wie PC-Pools (z.B. WIPOOL) zu gehen.
    Was wurde eigentlich bis jetzt geschlossen? Sogar Leute vom Asta haben gesagt, die „Schließung“ sei „vom TIsch“. Aber den Problemen beim Bachelor stimme ich zu. Ich habe aber eher von orgnaisatorischen Problemen gehört (zu voller Plan pro Semester, zu geringe Regelstudienzeit; insgesamt sei er stark verschult, da zu genau vorgeschrieben sei, welche Veranstaltung man in welchem Semester nehmen soll. Soweit die Profs.)
    Wieso soll man (in Zukunft) hier nicht „frei forschen“ können?

    Ja in der Mediävistik kann das sein. Klingt jetzt banal, aber helfen Anschaffungsvorschläge nicht? (natürlich sofort, aber auf längere Sicht, z.B. wenn man das Buch anfang des Semester vorschlägt und es genommen wird, kann man dann später dieses Buch nutzen. Dass fehlende Literatur ärgerlich ist, finde ich natürlich auch. Leere Regale gibt es schon. Du meinst aber bestimmt solche, die leer sind, weil etwas fehlt, nicht diese am Ende der BB A3, wo noch der Bestand erweitert werden soll. Ich kenne beides.

  3. carsten sagt:

    Schwarzer Humor! Lernt man wohl nicht im Social Skills Seminar. Das Akteure bzw. Pressure Groups eigene Interessen und Ziele verfolgen scheint an dir vorbei gegangen zu sein.
    Vorschläge für eine evidenzbasierte Bildungspolitik sucht man aus Gütersloh vergebens. Eher halbrohe Glaubenssätze und natürlich Rankings bis zum umfallen. Mir persönlich geht es gewaltig gegen den Strich, von Leuten, die gratis, oft länger und zu wesentlich besseren Bedingungen studiert haben und heute saturiert ein warmes Plätzchen in der Gesellschaft eingenommen haben, über Wettbewerb, Leistungsbereitschaft und den Vorteil von Studiengebühren belehrt zu werden.

  4. Julia sagt:

    @Peter: Weil es eine Schließung ist. Es heißt nur nicht so. Wenn ich das Fach nicht mehr studieren kann, sondern nur noch den BaKuWi (und hör dich mal bei den Profs um, die sind überhaupt nicht begeistert von den Bachelors – egal welcher Fachbereich der PhilFak) gibt – das ist witzlos. Die guten Leute werden nicht an eine Uni kommen, an der sie nicht frei forschen können, wie es derzeit noch der Fall ist. Aber es stimmt, dass es noch nicht geschehen ist und das ist gut so und vielleicht bleiben wir ja doch… immerhin sind wir derzeit auch in einigen (Lehramts-)Fächern Elite…

    Und dass man die BWLer nicht rauskicken kann, ist mir klar. Ich empfinde es nur immer mehr als ärgerlich, wenn ich mal eben einen Artikel nicht im Sitzen lesen kann, weil wieder alles belegt ist – und wenn da dann die wirtschaftswissenschaftlichen Bücher rumliegen, ist das einfach für uns, die wir unsere Präsenzbibliothek nutzen wollen, mehr als ätzend, wenn wir das nicht können… ich sehe auch keine Lösung für dieses Problem, ansonsten hätte ich diese schon vorgeschlagen…

    Und das Aktualitätsproblem ergibt sich vor allem im Bereich der Mediävistik, wo die Literatur oft nicht die neueste ist oder wie gesagt verschollen – und das ist echt ärgerlich… und die leeren Regale kennen wir doch alle, oder etwa nicht?

  5. Peter sagt:

    Dass das Verfahren kritisiert wird, heißt noch lange nicht, dass es schlecht ist. Manchmal habe ich den Eindruck, dass positive Aussagen über die UB oder Universität Mannheim nicht zulässig sind.
    Ich frage mich ernsthaft, was der letzte Kommentar soll. CHE ist also ‚böse‘, weil es eine Firma ist — interessante Logik.
    @Julia: Bei der Germanistik ist mir das Problem nicht aufgefallen, obwohl ich dort auch viel Literatur brauche. Hängt vom Thema ab, vermute ich. Das mit den Arbeitsplätzen kann ich auch verstehen. Aber wie sollte man verhindern, dass BWLer in A3 arbeiten? (Es gibt viele interdisziplinäre Studiengänge wie Wipäd etc.) Man kann es nicht verbieten. Es ist genauso unmöglich, jemandem von der philosophischen Fakultät zu verbieten, sich bei den Juristen oder BWlern hinzusetzen. Was aber ruhig strenger gehandhabt werden könnte, wäre das mit der Ruhe. Ich habe des öfteren Leute (nicht nur BWL) gesehen, die dort laut quatschen. Manchmal hörten sie, wenn ich Ruhe verlangte, manchmal nicht.
    Überhaupt, wieso wird immer von „Schließung der Philosophischen Fakultät“ geredet? Das ist einseitig und irreführend. Erstens ist es weder geschehen noch geplant, zweitens würde nichts ersatzlos „geschlossen“, sondern nur mit anderen zusammengelegt. die Lehrstühle etc. blieben bestehen, nur der Name der Fakultät würde sich ändern und es würde ein Dekanat weniger geben — wo ist das Problem?

  6. carsten sagt:

    Bei dem vielzitierten Centrum für Hochschul Erosion handelt es sich um eine private Einrichtung, die zum größten Teil durch einen Konzern finanziert wird, dessen Produkte bei dauerhaften Konsum zum Gehirntod führen.

  7. Julia sagt:

    Wenn ich mich recht entsinne, hat PoWi auch nicht sooo dolle abgeschnitten beim letzten Ranking, ne?
    Naja, Tatsache ist aber, dass die UB bedenken sollte, dass unter Umständen hochschulpolitische Umstände wie die Schließung der Philosophischen Fakultät das Ergebnis mit beeinflusst haben könnten…
    Tatsache ist nämlich, ich hab für PoWi noch nie die Fernleihe gebraucht, während ich sie für die Germanistik wirklich häufig nutzen muss, was aber auch kein Wunder ist, wenn manche Themenbereiche auf dem aktuellsten Stand von 1925-35 sind… Oder ganze Regale fehlen… wobei das in PoWi ja auch so ist, dass bald mehr Bücher verschollen sind, als wir noch haben… Von daher, freut euch, es sei euch gegönnt, aber ruht euch nicht darauf aus, gerade im Bereich A3 kann viel verbessert werden (und wenn es nur ist, dass endlich dafür gesorgt wird, dass die BWLer nicht unsere Arbeitsplätze belegen, die haben doch genug eigene Bibliotheken…)

  8. PolWi-Student sagt:

    Das CHE-Ranking wird von vielen Seiten stark kritisiert. Die Schweiz und Österreich haben ihre Zulassung für ein Ranking an den nationalen Hochschulen bereits entzogen. Es sollte über neue Rankingverfahren und -institutionen beraten werden.

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