Bibliotheken, Archive und Museen begehen jedes Jahr am zweiten Mittwoch im April den Tag der Provenienzforschung.
Ziel des internationalen Aktionstags ist es, die gesellschaftspolitische Relevanz der Provenienzforschung mit ihren Methoden und Forschungsergebnissen einem breiten Publikum vorzustellen.
Seit 2024 führt die Universitätsbibliothek Mannheim ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Projekt durch, das darauf abzielt, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut im Bestand zu identifizieren.
Durch Transparenzmaßnahmen wie der öffentlichen Dokumentation im Verbundkatalog und in der Forschungsdatenbank lostart werden Kulturgutenzugsfälle öffentlich gemacht. Zudem steht die Bibliothek im Kontakt mit Rechtsnachfolgenden der ursprünglichen Eigentümer*innen, um Restitutionen zu ermöglichen.
Zum Tag der Provenienzforschung 2026 zeigen wir anhand eines konkreten Beispiels, welche Erkenntnisse über die Herkunft eines Buches durch die Provenienzforschung gewonnen werden können.
Foto: Ellen Wendel




