Rücknahme der verlängerten Öffnungszeiten an Wochenenden

[update 10.11.2009] Verlängerte Öffungszeiten in der heißen Semesterphase gibt es nun jeweils in den letzten vier Wochen der Vorlesungszeit sowie in den ersten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit.

Ab Samstag, 3. Oktober 2009 muss die UB an Wochenenden und Feiertagen in den Bibliotheksbereichen A3, A5, Schloss Ehrenhof und Betriebswirtschaftlehre zu den alten Öffnungszeiten zurückkehren, da eine Finanzierung für die frühere Öffnung ab 8 Uhr aus Studiengebühren nicht sichergestellt ist.

Öffnungszeiten der Bibliotheksbereiche ab 3. Oktober:
Montag – Freitag: 8 Uhr – 24 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10 Uhr – 24 Uhr

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34 Antworten zu Rücknahme der verlängerten Öffnungszeiten an Wochenenden

  1. sowi sagt:

    Hi @all,

    nachdem hier ausführlich „politische“ Interessen von allen seiten wieder gegeben wurde, mein Statement aus der „Praxis“.

    Ich bin so gut wie jeden Tag in der Bib (schreibe DA). Während des Semesters ist es NICHT!!!! erforderlich die Öffnungszeiten auszudehnen. Entsprechende Erhebung der Bib-Administration wird dies belegen.
    Während der Prüfungszeit spreche ich mich für eine Verlängerung aus, da der Ansturm deutlich wächst. Wir brauchen nicht 24h offen haben, auch nicht am WE.

    Die Bib Administration sollte sich vielmehr Gedanken darüber machen wie man den Diebstahl von Nootebooks unterbindet. Neulich wurde am A5 ein Schließfach aufgebrochen und ein Nootbook geklaut. Mein Vorschlag hier: Schaffung eines „Garderobensystems“ am Empfang der BIB während der Mittagspause. Es soll jedem Studenten hier die Möglichkeit gegeben werden sein Nootbook abgeben zu können….Platz wäre da. Ausgabe der Nootbooks nur mit entsprechender Nr. etc….

    ALSO BITTE, da müssen wir anpacken!!!

  2. Si Yue sagt:

    Unsere mit 25% Wahlbeteiligung gewählte Asta hat für uns alle entschieden und basta!

  3. Anna sagt:

    Hallo allerseits,

    ich bin richtig wütend über diese Änderung. Unsere langen Öffnungszeiten von 8:00 bis 0:00 waren ein ganz toller Fortschritt und absolut das Richtige.

    Es ist mir in jeder Form, und zwar egal was diese Statistiken sagen, unverständlich, wie man hier auch nur im Ansatz über „Verschwendung von Studiengebühren“
    nachdenken kann.

    Ich bin wirklich sehr enttäuscht von diesen studentsichen Vertretern, die ganz offensichtlich NICHT im Sinne der Studenten handeln und stattdessen lieber etwas von Statistiken faseln.

    Hoffentlich wird das ganz schnell wieder rückgängig gemacht!!!!! Diese Entscheidung war und ist einfach ein großer Fehler.

    Viele Grüße,
    Anna

  4. Anna sagt:

    Hallo allerseits,

    ich finde diese neue Entwicklung überhaupt nicht gut! An wen muss ich mich denn wenden, um lautstark mitzuteilen, dass ich es überaus sinnvoll fand, dass unsere Bibs von 8:00 bis 0:00
    geöffent waren und zwar JEDEN Tag??? Ich kann es gar nicht glauben, dass unsere Vertreter sich nicht deutlichst FÜR diese Öffnungszeiten aussprechen. Eigentlich macht mich das wirklich
    wütend. So ein Mist, echt!

    Stefan, ich finde du solltest das mal näher erläutern mit den Statistiken. Ich habe immer überall Studenten gesehen und zwar morgens um 8 als auch kurz vorm Schließen um 0:00.
    Wir zahlen schließlich alle Studiengebühren und meiner Meinung nach zählt deshalb auch jeder Student, egal was in diesem Fall Statistiken sagen.

    Diese Öffnungszeiten waren so ein enormer Forschritt und jetzt schafft ihr ihn einfach wieder ab. Das verstehe ich wirklich nicht.

    Wie willst du denn Studiengebühren sinnvoller einsetzen als in die Möglichkeit in Ruhe und zurückgezogen lernen zu können????? Und zwar jeder Zeit?

    Viele Grüße,
    Anna

  5. Philipp sagt:

    Wäre es nicht auch sinnvoll, zu überprüfen, ob die Bibs überhaupt immer bis 24 Uhr aufhaben „müssen“. Teilweise war ich da auch schon ziemlich alleine abends.

  6. Stefan Janke sagt:

    Hallo liebe KommilitonInnen,

    in meinem letzten Beitrag hatte ich angekündigt, dass ein Ausschuß des Fachschaftsrat die vorhandenen Daten prüfen und der Fachschaftsrat dann auf seiner nächsten Sitzung eine Entscheidung auf Basis der vorliegenden Datenlage treffen würde. Dieser Vorgang ist nun abgeschlossen. Der Fachschaftsrat tagte letzte Woche Mittwoch und hat einen Entschluss zu der dauerhaften Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten nach der Probephase gefällt. Dieser Entschluss wird von allen Fachschaften der Universität Mannheim getragen.

    Der Fachschaftsrat hat beschlossen, dass:

    1. alle Bibliotheken in der Prüfungsphase (die beiden Prüfungswochen + die vier vorangegangenen Wochen) jeden Tag ab 8.00 Uhr geöffnet sein sollen (also auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen).

    2. die Hasso-Platner Bibliothek und der Bibliotheksbereich A 5 in der Prüfungsphase bis Nachts um 2 geöffnet sein sollen.

    Begründung für die beiden Beschlüsse:

    1. Die Statistik zur Nutzung der Bibliotheken an Wochenenden in Prüfungsphasen in den frühen Morgenstunden (8.00 – 10.00 Uhr) legt nach Meinung des Fachschaftsrats eine positive Annahme nahe. Insgesamt werden die Kapazitäten zwar nicht annähernd ausgeschöpft, aber es scheint ein grundsätzlicher Bedarf zu bestehen. Eine Öffnung außerhalb der Prüfungsphase ist nach den vorliegenden Zahlen allerdings nicht zu rechtfertigen.

    2. Der Andrang in der Prüfungsphase ab 12.00 Uhr ist als eher gering zu bewerten. Allein die Hasso-Platner-Bibliothek hätte ausgereicht um alle Studierenden aufzunehmen, welche in diesem Zeitpunkt die Bibliotheken nutzen. Die Evaluationsbögen zeigen klar, dass der Hauptgrund für den späten Aufenthalt in den Bibliotheken die gute Lernatmosphäre und weniger das vorhandensein von Literatur ist. Um dennoch ein breites Materialangebot bei optimalem Kosten-Nutzen-Verhältnis zu gewährleisten, hat sich der Fachschaftsrat dazu entschlossen zwei Bibliotheken mit großem Fundus und maximaler Distanz zu öffnen.

    Wie ich bereits im Vorfeld erläuterte ist dem AStA-Vorstand sehr daran gelegen konstruktiv mit den Fachschaften zusammen zu arbeiten. Nach ausreichender Sichtung der Daten wurde von dem Fachschaftsrat eine gute langfristige Lösung gefunden, welche wir gemeinsam mit den Fachschaften tragen werden. Um dies zu gewährleisten werden die Juso-Hochschulgruppe und die grün-alternative Hochschulgruppe in die nächste AStA-Sitzung an diesem Mittwoch einen Antrag zur Umsetzung der Forderungen des Fachschaftsrates einbringen. Wir hoffen, dass auch die studentische Opposition im AStA diesen mitträgt. Unsere beiden Vertreter in der Senatskommission für Lehre werden jedenfalls gemeinsam mit dem Vertreter der Fachschaften für diesen Antrag stimmen.

    Jede Ausgabe von Studiengebühren sollte gründlich geprüft werden, um Geldverschwendung vorzubeugen, ich denke grade das Vorgehen in Bezug auf das Projekt „verlängerte Bibliotheksöffnungszeiten“ war in dieser Hinsicht vorbildhaft. Ich hoffe, dass nun alle Unklarheiten beseitigt sind und wünsche euch allen noch viel Spaß beim verlängerten „Bibben“ ;).

    Viele Grüße

    Stefan Janke
    – AStA-Sprecher –

  7. Manfred Diehl sagt:

    Hier wird m.E. zu viel Politik gemacht und zu wenig zur Sache diskutiert. Sehr gut die Anmerkungen von JÖRG und TIL. Ich weis nicht, wieviel Prozent der Benutzer auswärtige Nicht-Studenten sind. Aber anders als die (meisten?) Studenten können viele von ihnen nicht ‚mal eben zwischendurch‘ die Bibliotheken aufsuchen, sondern müssen Gleitzeit in Anspruch nehmen, Mittagspausen nutzen und ggf. überziehen, oder eben sich glücklich schätzen, wenn es die Öffnungszeiten erlauben, die Bibliotheken vor Arbeitsbeginn oder nach Feierabend aufzusuchen.

  8. Christian sagt:

    Also liebe „Studentin“,
    auch wenn das teilweise genau die Erklärung ist, die mich interessiert hat – gerade in Deinem Beitrag nervt das Ganze „ihr RCDSler“ und „wir Jusos“ extrem!

  9. Studentin sagt:

    @Fachschaftler (und womöglich = RCDSler ;))

    in der letzten Sitzung ist nichts beschlossen worden – da die Daten bis dahin nicht wirklich vorlagen (bzw. wurde die Umfrage erst nach der Klausurenphase durchgeführt – was es schwierig macht es zu analysieren!)
    In der vorletzten Sitzung – die war im letzten Semester, wurde gerade diese Verlängerung beschlossen!
    Am Mittwoch tagt der Fachschaftsrat wieder & dann wird beschlossen, inwiefern verlängert wird!
    Und klar, entscheiden tut letztendlich der AStA – aber wieso nicht die Fachschaften dazu befragen, die vielleicht dahingehend besser mitkriegen, was für ein Bedarf in ihrem jeweiligen Fachbereich besteht!

    Schließlich war es auch eine Initiative der Fachscahft Mathe & Informatik, die Zeiten im HWS08 zu verlängern, da sie bei ihren Studenten den Bedarf gesehen haben (der RCDS kam nie auf so eine Idee!)

    deshalb war aber auch eine „Bedarfsanalyse“ erst jetzt möglich…im HWS08 war nur die A5 Bib offen, die Fachschaften wollten jetzt im FSS09 aber schauen, inwiefern es sinnvoll für alle Fachbereiche wäre oder nicht z.B. für einen ausreichen würde!

    Und wenn ich selbst für längere Öffnungszeiten bin, verstehe ich es, wenn es nicht für sinnvoll erachtet wird, das ganze Semester bis um 2 Uhr nachts alle Bibs zu öffnen, wenn in der Bib nur 2 Leute sind (und ich war bis um 2 Uhr in der Bib, selbst während der Prüfungszeiten waren da nicht so wirklich viele gegen Ende -leider!)

    Ihr müsst bedenken, dass die Leute die hier aktiv sind, auch diejenigen sind, die den meisten Nutzen von der Verlängerung haben…es ist aber nicht zwingend (vielleicht auch eher unwahrscheinlich) die Mehrheit, die Studiengebühren für 2 nächtliche einsame Bibbesucher (&3 Mitarbeiter) ausgeben wollen würde.

    Dass die Bib am WE jetzt „erst“ um 10 Uhr öffnet, heißt nicht, dass es auch so bleibt bzw. während der Klausurenphase so sein wird…gerade weil da auch durchaus der Bedarf für So 8 Uhr gesehen wird (siehe Youtube-Video)…und ich mir sicher bin, dass die Entscheidung dahingehend auch so sein wird…

    es muss halt über die problematischeren Fälle entschieden werden wie z.B. während des ganzen Semesters um 8 uhr am WE öffnen und bis um 2 Uhr überall oder nur an einer bib….
    Da wo der Bedarf eindeutig ist, wird sicher nicht dagegen entschieden werden – keine Sorge!

    und nur mal so wieder an RCDS – wir Jusos stehen dem ganzen neutral gegenüber & keinesfalls „dagegen“!
    Wir wollen eben das machen, was die Studierenden für sinnvoll halten – deshalb der Fachschaftsrat!
    (in dem ihr übrigens durchaus mit euren Leuten vertreten seid & eben dafür auch mitgestimmt habt, was der Fachschaftsrat eben beschlossen hat!!!)

  10. medi sagt:

    zu „Fachschaftler“:

    Du beziehst dich auf §25 (4) LHG von 2005. Dort wird Fachschaft, Fakultätsrat und Fachschaftsrat differenziert.
    Aber ich gebe dir recht: auch ich verstehe nicht ganz die obigen Ausführungen/Kommentare. Vielleicht kann mal jmd. „vom Fach“ 😉 und usern erklären,
    welche Rolle ein Fachschaftsrat tatsächlich einnhemen kann (nur beratend??).

    Danke vorab!

  11. Fachschaftler sagt:

    In den letzten beiden Sitzungen des Fachschaftsrates ist nichts bezüglich der Bibliotheksöffnungszeiten beschloßen worden, außer der Gründung eines Arbeitskreises.

    Der AStA ist die gewählte Studierendenvertretung aller Studierenden der Universität Mannheim.
    „Die Fachschaft hat die Aufgabe, die fakultätsbezogenen Studienangelegenheiten der Studierenden nach § 2 Abs. 3 LHG wahrzunehmen“ Zitat von der Seite der Universität

    ich bin zwar kein Jurist aber wenn ich das LHG richtig verstehe hat der Fachschaftsrat außer den den ASTA zu beraten nichts zu sagen. Das heisst verantwortlich für die Vertretung der Studierenden auf fakultätsübergreifender Ebene kann nicht der Fachschaftsrat sein sondern nur der ASTA. Also sollte der nicht die Verantwortung auf die Fachschaften schieben.

    Oder sehe ich da irgendwas falsch?

  12. Philipp sagt:

    Liebe Fachschafts- und ASTA-Vertreter,

    meiner persönlichen Einschätzung nach war die verlängerte Bib-Öffnung die erste und einzige sinnvolle Verwendung der Studiengebühren, die für mich selbst spürbar wurde.

    Wie einige meiner Vorredner sehe ich mich negativ von der Verkürzung der Öffnungszeiten betroffen, da ich derzeit Diplomarbeit schreibe und dafür in die Bib muss.

    Mich entsetzt das alberne Herumstreiten zwischen ASTA-Fraktionen untereinander und ASTA- und Fachschaftsvertretern an dieser Stelle. Insbesondere, weil ja Daten erhoben wurden. Ich selbst habe Fragebögen ausgefüllt.
    Als Student wäre meine Bitte: Wenn FAchschaftsleute die Bedarfsanalyse wollen, dann setzt euch hin und wertet die Daten aus- und fertig! Es war genug Zeit bisher, das schon zu tun- schade, dass das nicht funktioniert hat.
    Wir befinden uns nicht im luftleeren Raum, wo „Bedarfsanalysen“ und Entscheidungsprozesse unbegrenzt lange dauern können! Die Uhr tickt und die Klausurenphase rückt näher- also kann ich nur sagen: get your act together, damit in 14 Tagen dieses leidige Hickhack abgeschlossen ist und fertig!

  13. Kim sagt:

    Ach ja, bitte nicht wundern.
    Die Zeit auf der Blogseite ist nicht konform mit der aktuellen Uhrzeit.
    Derzeit ist es 10:55.

    Viele Grüße
    Kim

  14. Kim sagt:

    Hallo zusammen,

    ich sitzte gerade in der Hasso-Plattner-Bib und das seit heute morgen um 8:30.
    Insgesamt haben sich bis jetzt 10:45 ca. 20 Studierende hier eingefunen.
    Nicht mitgezählt ist hierbei mein Seminar, das gerade mit 20 Studierenden im Computerraum der Bib stattfindet.

    Heute ist Freitag und kaum einer ist in der Bib! Wie soll das denn am Wochenende dann sein?
    Kommen die Studenten lieber am Samstag und Sonntag früh in die Bib als unter der Woche?

    Ich glaube nicht!

    Daher begrüße ich es, dass die Fachschaften prüfen in wie fern sich Kosten und Nutzen der verlängerten Bib-Öffnungszeiten rechnen.
    Für die vermutlich insgesamt 100 Studenten, die am Wochenende früh kommen wollen, reicht es auch einen Bibliotheksbereich oder eine gewisse Gruppe von Bibbereichen zu öffnen.

    Meine Studiengebühren sehe ich lieber in weiteren Verbesserungen als in offenen leeren Bibliotheken – gerade Elemente wie die Scanner in allen Bibbereichen.
    Ideen hierfür kann schließlich jeder Student via Fachschaft oder Asta einbringen, man muss die Personen ja nur ansprechen!

    Ausnahmefälle für vermehrte Bibbenutzung, zum Beispiel wenn es auf die Prüfungen zugeht, können meiner Meinung nach
    wieder mit adaptiven verlängerten Öffnungszeiten (vielleicht ja auch mal eine 24-stündige Öffnungszeit?) geregelt werden.

    Viele Grüße
    Kim

  15. Jessica Kaiser (stellvertr. Benutzungsleiterin) sagt:

    Selma hat es ja oben schon geschrieben, ich möchte es aber auch seitens der UB noch einmal richtig stellen: Der ASTA(-Vorstand) ist in dieser Sache nicht selbst aktiv geworden, sondern hat die Beschlüsse des Fachschaftsrats umgesetzt. Dieser berät nun auch, wie es hinsichtlich der Öffnungzeiten weiter gehen soll.
    Wir sind im Dialog mit den studentischen Vertretern und ich bin einigermaßen optimistisch, dass wir uns zeitnah auf das weitere Verfahren einigen können.

    Vielen Dank übrigens für die rege Diskussion!

    JK

  16. Medi sagt:

    Was ist denn hier los???
    Der Beitrag von Heddergott (RCDS) ist wirklich provokativ und populistisch. Schade, dass Studenten nicht in der Lage sind, sachlich zu argumentieren. Bin zwar kein JuSo, aber dazu muss man ja was sagen…
    Und der beitrag von Thomas „Ich finde es ehrlichgesagt widerlich dass das Möchtegern-Jungpolitiker Volk die Kommentarfunktion hier versucht für ihre populistischen Zwecke zu mißbrauchen. Und zwar von allen Gruppierungen, heißen sie nun RCDS, LHG, JuSo-HSG oder HIV…“ ist auch ziemlich ätzend. HIV? Willst du nen coolen Spruch reißen? Dafür ist das die falsche Plattfrom. Sorry. Auch hier erwatet man irgendwie mehr Niveau, obwohl ich deine Kritik eigentlich befürworte.

    Meine Meinung ZUM THEMA: mal ganz ehrlich, wenn zu wenig Geld da ist, finde ich die Kürzung der Öffnungszeiten ok. Denn gerade in der zeit 8-10h am WE sind wirklich wenige Leute da. Die meisten kommen doch erst ab 10h. Wenn das Geld knapp ist – was ich nicht weiß – finde ich es also ok. Irgendwo muss man denSchnitt machen. Und man richtet sich doch an der Mehrheit aus, oder? Ganz demokratisch, liebe RCDS… 😉

  17. Hallo,

    ich hab die Diskussion hier ein wenig verfolgt und würde an der Stelle gern etwas klarstellen, weil hier häufig die Formulierung „der AStA wälzt die Arbeit auf die Fachschaften ab“ fiel. Angelegenheiten welche die Fachbereichsbibliotheken betreffen, gehören allerdings durchaus auch in unser Kompetenzbereich und darum wollen und müssen wir Fachschaftler an so einer Entscheidung beteiligt sein! Wir wären nicht wirklich begeistert, wenn der AStA uns bei so etwas einfach übergehen würde…

    Der AStA hat uns Fachschaften was die Biböffnungszeiten angeht freie Hand gegeben und der Fachschaftsrat hat beschlossen, dass eine Verlängerung der Öffnungszeiten erst geprüft werden muss, aus dem Grund, dass wir euer Geld nicht sinnlos zum Fenster hinauswerfen wollen. Es geht hier ja auch nicht um eine „Öffnungszeiten ja oder nein“ Entscheidung – denkbar wäre ja auch je nach Datenlage ein Kompromiss, wie zum Beispiel dass nur eine Bibliothek verlängerte Öffnungszeiten bekommt etc (weil es tatsächlich Geldverschwendung wäre, wenn sich herausstellen sollte dass in 5 Bibs Samstag morgens jeweils 2 Studenten sitzen – die können sich dann auch zu zehnt in einer zusammenfinden 😉 )

    @ RDCS und LHG:
    Lieber Andreas, Julia etc.: Bitte informiert euch doch vorher über Beschlüsse die im Fachschaftsrat getroffen wurden! Solche „Einmischung“ in Fachschaftsarbeit von eurer Seite passieren ja leider nicht zum ersten Mal und ich finde es nicht gut, wenn in Fachschaftsangelegenheiten herumgepfuscht und sich anschließend politisch damit profiliert wird. Da ihr ja jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr den AStA gestellt habt, räume ich ein dass ihr das entsprechende Know-How evtl. nicht habt, aber darüber wie Zusammenarbeit zwischen Fachschaften und AStA normalerweise läuft, können euch eure eigenen Fachschaften wie auch der AStA eigentlich informieren. Generell: bitte erst mal nachfragen und erkundigen bevor man blindlings politische Parolen in die Luft ballert. Das trägt nicht zu irgendeiner Klärung oder Information über die Sachlage bei.

    Mit besten Grüßen,
    Selma aus der Fachschaft Psychologie

    PS: Ich bin im übrigen für verlängerte Biböffnungszeiten – nur gegen Geldverschleuderung ;-)))

  18. Ein Trauernder sagt:

    Es ist schon traurig, dass die Uni nicht weiß, wohin mit den Studiengebühren und man dann aus Bibliothekskreisen erfahren muss, dass der AStA (bzw. der AStA-Vorstand, der in seinem Namen sprechen darf [übrigens eine eklatante Vermischung von Exekutive und Legislative]) gegen die längeren Öffnungszeiten ist.
    Das wird schön kuschelig in der Klausurphase.

  19. Marius sagt:

    Liebe KommilitonInnen,

    ich verstehe den Tenor hier im Forum überhaupt nicht. Meiner Ansicht nach wird im Beitrag des AStA-Sprechers deutlich, dass sich niemand, weder der AStA, noch die Jusos noch sonst irgendwer gegen verlängerte Öffnungszeiten sperrt. Dazu braucht man sich nur diese Passage durchzulesen:

    „Als Klarstellung muss gesagt werden, dass es keinesfalls so ist, dass sich der AStA, die Jusos oder gar die Fachschaften einer Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten grundsätzlich sperren würden. Im Gegensatz zu euch möchten wir die Notwendigkeit dieser Maßnahme nur zunächst genau prüfen.“

    Es sollte nach der Lektüre des Beitrags dann an unser wirtschaftlich geprägten Uni auch dem Letzten klar sein, dass ohne eine Bedarfsanalyse eine solche Entscheidung nicht getroffen werden kann.
    Aus meiner Sicht ist es außerdem zwingend notwendig die Fachschaften mit einzubeziehen, da diese mit ihrem Know-How auf jeden Fall bei solch einem Prozess unterstützen können.
    Schlussendlich finde ich es außerdem sehr kontrovers, dass den Jusos unterstellt wird, sie würden verlängerte Öffnungszeiten nicht unterstützen, obwohl sie den Probelauf doch in den universitären Gremien mitgetragen und mitbeschlossen haben.

  20. Sandra Müller sagt:

    Also ich nutze die Bib regelmäßig auch am Wochenende. Für mich als angehende Juristin ist es einfach wichtig, dass ich, wenn ich meine Hausarbeiten schreiben muss auch früh morgens in die Bib gehen kann. Ich bin eben kein Nacht-Mensch, sondern arbeite lieber von morgens an. So geht es auch anderen. Zusätzlich weiß ich von meinen BWL-Freunden, dass die Bib in der Klausurenphase auch schon ab morgens bis spät abends genutzt wird.

    Mir wurde auf Nachfrage bei der BIB-Verwaltung gesagt, dass der AStA die Finanzierung der längeren Öffnungszeiten aus Studienbeiträgen ablehnt. Und der AStA ist ja wohl von den JUSOs „regiert“. Ich finde es komisch, dass sich die Jusos im Wahlkampf die Verlängerung der Öffnungszeiten als Erfolg auf die Fahnen geschrieben haben, und dies jetzt aber erstens auf die Fachschaften abwälzen und zweitens sich davon distanzieren. Und das finde ich persönlich (@Dietrich) nicht studentenfreundlich.

  21. Carolin sagt:

    Auch ich finde es sehr bedauerlich, dass die Bibliotheken wieder später öffnen. Da ich besonders zu jenen gehöre, die morgens am Besten lernen können. Und wann hat man während der Vorlesungszeit am ehesten Zeit Stoff zu wiederholen? Wohl am Wochenende…
    Ich denke, gerade für die Öffnungszeiten der Bibliothek lohnt es sich besonders Studiengebühren einzusetzen, da die Studenten davon direkt profitieren!!!
    Liebe Grüße

  22. Til sagt:

    Vorschlag:

    Endlich die Monitore der Thin-Clients automatisch nach Idle-Timer abschalten und somit mehr als genug Strom=Geld sparen um damit die Öffnungszeiten zu verlängern (+ CO2 etc)!!

    12V, bei 4,16A und einer nächtlichen Betriebszeit von 8h (am Wochenende jetzt sogar 10h) * 60-70Stk…

    Los, IT! Kommt in die Puschen!

  23. Christian sagt:

    Die Mühlen der Unibürokratie mahlen langsam und sind verworren.

    Bei dem spärlichen Informationsfluss der sonst vorherrscht, freue ich mich nun etwas über Hintergründe zu erfahren. Allerdings habe ich noch folgende Fragen:

    1. Ich meine mich zu erinnern, dass es schon in der Klausurenphase HWS 2008 längere Öffnungszeiten gab. Wieso benötigt man fast ein Jahr zur Prüfung?

    2. Kennt nicht jeder das YouTube Video „Just Bib it“? Wer da nicht den Bedarf an längeren Öffnungszeiten erkennt ist blind. http://www.youtube.com/watch?v=HJVAzhxd6bA

    3. Wieso wird die Verantwortung an die Fachschaften abgeschoben, wenn der AStA die Vertreter der Studenten sind?

    4. Wieso werden die Öffnungszeiten der Bibliothek erst gekürzt und dann fängt man an nachzudenken, ob längere Öffnungszeiten sinnvoll sind?

    Mit der Hoffnung auf Klärung grüßt,
    Christian

  24. Danny Michael Pilath sagt:

    Liebe Mitstudenten,

    viele Worte, allerdings ist doch eines klar: Unter der derzeitigen Leitung des ASta scheint eine Verlängerung der Öffnungszeiten nicht mehrheitsfähig zu sein. Ich finde das angesichts unserer Studiengebühren sehr bedauerlich und kann mich von einer „Bedarfsanalyse“ nicht trösten lassen. Weshalb eine solche Bedarfsanalyse nicht während der verlängerten Öffnungszeiten stattfinden kann, steht auch in den Sternen. Klar ist, dass der ASta offensichtlich die Verschlechterung der Studienbedingungen mitgetragen hat. Und bitte keine Ausreden mehr!

    Der RCDS ist in dieser Angelegenheit anderer Auffassung und macht auch an dieser Stelle Unterschiede deutlich. Die Antwort des ASta-Sprechers ist argumentativ nicht im geringsten überzeugend.

    Viele Grüße
    Danny Michael Pilath

  25. Jörg sagt:

    Hallo Thomas,

    schließe mich Deiner Meinug vollstens an! Kann es auch nicht verstehen, wie man ein solche Plattform nutzen kann, um seine begrenzt Student-Politischen Möglichkeiten auszuspielen. Finde es ehrlich gesagt ziemlich beschämend…

  26. Mehda sagt:

    Ich hoffe dass der Weg zur Entscheidungsfindung klar nachvollziehbar sein wird, wenn die Entscheidung tatsächlich getroffen wird. Vor allem i
    in der Klausurphase konnte ich ordentlich Gebrauch von der verlängerten Öffnungszeiten machen, vor allem bis 2 Uhr nachts. Ich hoffe auch, dass
    die Begründung nicht etwas besagt, dass nicht alle 12000 Studenten bis 2 Uhr nachts in der Bib sind, oder auch dass die Bib nicht voll ist.
    Es ist klar, dass nicht alle Studenten von allen Maßnahmen profitieren werden, und da es eh so viel Geld von den Studeiengebühren übrig geblieben ist, finde ich es sinnvoll, dass Geld für so was auszugeben statt auf der Bank liegen zu lassen.

  27. Thomas sagt:

    Kommentar wurde gelöscht

  28. Dietrich Ackernagel sagt:

    Liebe StudentInnen,

    gibt es für die subtil mitschwingende Unterstellung, die „Jungsozialisten“ müssten erst „verpflichtet“ werden, um mit den gewünschten Öffnungszeiten konform zu gehen, tatsächliche Belege, oder will sich der RCDS hier nur eines scheinbar geschickten Manövers bedienen, um sich selbst in ein vermeintlich besseres Licht zu rücken? Schließlich könnte der Eindruck erweckt werden, die Jusos seien nicht „studentenfreundlich“.

    Mit der Bitte parteipolitische Pamphlete stets zu hinterfragen grüßt herzlich,

    Ihr Dietrich Ackernagel

  29. Liebe Studierende, lieber Andreas,

    zunächst mal möchte ich anmerken, dass es skandalös ist, wie der RCDS versucht aus der ganzen Angelegenheit schnellen populistischen Profit zu ziehen. Als Klarstellung muss gesagt werden, dass es keinesfalls so ist, dass sich der AStA, die Jusos oder gar die Fachschaften einer Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten grundsätzlich sperren würden. Im Gegensatz zu euch möchten wir die Notwendigkeit dieser Maßnahme nur zunächst genau prüfen.

    Es ist uns wichtig, dass die von den Studierenden gezahlten Gebühren nicht ohne fundierte Bedarfsanalyse aus dem Fenster geworfen werden, wir sehen uns in dieser Hinsicht von den Studierenden in die Pflicht genommen. Aus eben diesem Grund hat auch der Fachschaftsrat im letzten Semester beschlossen, die Verlängerung der Öffnungszeiten zunächst nur probeweise zu genehmigen. Diese Probephase sollte ermöglichen, dass Daten gesammelt werden können, die Rückschluss darauf erlauben ob die Verwendung von Studiengebühren zur Verlängerung der Öffnungszeiten aller Bibliotheksbereiche angemessen ist. Für dieses Vorgehen hat damals übrigens auch der AStA und die Studierendenvertreter in der Senatskommission Lehre den Fachschaften grünes Licht gegeben. Das dies ohne die Stimmen der Jusos nicht möglich gewesen wäre, ist sicher auch Andreas bekannt.

    Die besagte Probezeit ist nun abgelaufen und da es sich um eine Initiative der Fachschaften handelte, sind diese nun dabei die ihnen aus dieser Zeit vorliegenden Daten zu prüfen. Ehe diese Prüfung allerdings nicht abgeschlossen ist, kann niemand mit Sicherheit sagen ob der Aufwand alle Bibliotheken zu öffnen gerechtfertig ist oder nicht.

    Es ist unter diesem Augenmerk ausgesprochen schockierend, dass der RCDS dazu bereit ist die von uns Studierenden gezahlten Studiengebühren einfach ohne genauere Prüfung der Maßnahme so schnell wie möglich „rauszuhauen“. Das ist mit Sicherheit nicht die vernünftige unideologische Politik mit Augenmaß, mit welcher ihr immer werbt, sondern blanker Aktionismus.

    Aus diesem Grund bitte ich den RCDS dazu wieder zu Vernunft zu kommen und nicht mit offenen Händen und blinden Augen das Geld der Studierenden zu verteilen. Alternativ solltet auch ihr vernünftigerweise erstmal den Fachschaftsrat die Angelegenheit prüfen lassen, um so mit gutem Gewissen eine fundierte Entscheidung über eine mögliche permanente Verlängerung der Öffnungszeiten treffen zu können.

    Viele Grüße

    Stefan Janke
    – AStA-Sprecher –

  30. Lieber Christoph, lieber Stephan,

    ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen und bedauere die Blockadehaltung des gewählten rot-grünen AStA-Vorstandes. Insbesondere, da sie sehr wohl darüber informiert sind, dass noch sehr viel Geld der Studiengebühren „übrig“ ist.
    Ich kann versichern, dass sich auch die Liberale Hochschulgruppe der Universität Mannheim für mehr Freiheit beim Bibliotheksbesuch einsetzt. Dazu gehört auch, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er am Wochenende die Bibliothek früh besuchen möchte oder eben nicht. Ich selbst bevorzuge ein Ausschlafen am Wochenende, aber manchmal will selbst ich(wenns „brennt“) am Wochenende früh in die Bib.

    Da hilft nur eins: Das nächste Mal zur Uniwahl wählen gehen und die richtigen Personen unterstützen.

    Liebe Grüße aus der Bibliothek,

    Julia

  31. Liebe Studenten, lieber Christof, lieber Stephan,

    der RCDS Mannheim setzt sich ausdrücklich für die verlängerten Öffnungszeiten in der Bib ein. Um den verlängerten Betrieb zu ermöglichen, können, unser Meinung nach, auch Studiengebühren eingesetzt werden, da die verlängerten Öffnungszeiten die Studienbedingungen für alle Studenten verbesseren und alle Studenten sie nutzen können. Wir haben jetzt für die nächste AStA Sitzung einen Antrag eingebracht, um die Jungsozialisten auf eine studentenfreundliche Linie zu verpflichten.

    Bei Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Gruß

    Andreas Heddergott
    — Vorsitzender RCDS Mannheim —

  32. Jessica Kaiser (stellvertr. Benutzungsleiterin) sagt:

    Lieber Christoph, lieber Stephan,

    die Studierendenvertreter, die in den Gremien der Universität über die Verwendung der Studiengebühren mitentscheiden, sind nach der bisherigen Testphase (noch) nicht davon überzeugt, dass ein Einsatz von Studiengebühren für diesen Zweck gerechtfertigt ist. Das meint die Formulierung „Finanzierung aus Studiengebühren nicht sichergestellt“.
    Wir finden es gut und richtig, dass die Studierenden bei dieser Entscheidung eine zentrale Rolle spielen und reagieren deshalb wie oben angekündigt. Wir wollen ausschließlich Bibliotheksservices aus Studiengebühren finanzieren, die von den Studierenden gewünscht werden.

    Viele Grüße,
    Jessica Kaiser

  33. Stephan sagt:

    Hallo,
    ich schließe mich meinem Vorredner an. Das ist ausgerechnet für jemanden suboptimal, der gerne seine Sachen morgends erledigt. Diese vage Aussage: „Finanzierung ist nicht sichergestellt“ könnte man auch präzisieren. Das ist nicht transparent. Dabei sollte gerade Transparenz bei Studiengebühren die Maxime sein.

    Viele Grüße

  34. Christof sagt:

    Das finde ich sehr bedauerlich und ich denke hier spreche ich für den Großteil der Studenten der Uni Mannheim. Ich hoffe in der Prüfungszeit werden die Öffnungszeiten wieder erweitert. Worin besteht das Problem bei der Verwendung der Studiengebüren für derartige Dinge? Ich finde das ist ein guter Verwendungszweck der den Studenten unmittelbar zu gute kommt!

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